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FEBRUAR 2001

39. Aufgabe: Welche Zusammenhänge zwischen philophysikalischen Gesetzmäßigkeiten und Gehirnchemie führen zur Saloppen Katatonie?

ich habe mich heute in der nachtschule angemeldet - erstmal gute nacht an den verehrten professor und! an meine mitschüler !!! nachdem ich die raucherecke besucht und einige infos über zamonien gesammelt habe, ist mir jetzt auch der begriff er Saloppen Katatonie klar. im einfluß meiner optischen eindrücke der sichtbaren aktivität der diskussion in der raucherecke verfiel ich akut in saloppe katatone glotze mit ausgeprägter störung meiner fingerbewegung. mehrere wörter lasen sich wie bahnhof oder shutlte - was ich einer übertemperierung meines tageszeitabhängig-konstanten hirnschmalzes anlastete. chemisch läßt sich das nur über einen fiesback meiner syschnapsen erklären. wobei die frage offen bleibt, ob die flüssigkeit, die aus meinem mundwinkel lief tatsächlich hypertemperiertes hirnschmalz war. ist mir im zustand er nächtlichen Saloppen Katatonie auch ziemlich egal. GUTE NACHT!

 

 

48. Aufgabe: Wie entstand die Fhernhachingsche Wotanskerbe tatsächlich?

In der Zeit, als die wandernden Teufelsfelsen noch hauptsächlich nördlich der Tatzeninsel gesehen wurden; in einer Zeit, als die fhernhachsche Redensart "blau wie ein Lügenbär" in aller Munde war, liegt der tatsächliche Ursprung der Wotanskerbe. Ich hörte die Erzählung von einem Halbzwerg, der, wie man so sagt, an dem Tag mächtig einen über den Stollentroll getreten hatte.

Seinen Lebensunterhalt verdiente er hauptsächlich durch den Verkauf von Prinz-Kaltbluth-Romanen in Trollstollen und heruntergekommenen Wirtshäusern der Irrlichterbucht. Nun war der Urururgroßvater dieses Fhernhachen niemand geringerer als Permpf von der Ohrenbutz, der berühmte Rudelsackspieler. Ein Rudelsack ist ein heute fast vergessenes Musikinstrument, das aus nur einem Mundstück und einer Pfeife, dafür aber bis zu 13 ½ Dudelsäcken besteht. Einen vollen Klang erreicht man aber erst bei einem Instrument mit mindestens elf alten Säcken - also einem guten Rudel.

Permpf von der Ohrenbutz war auf einer seiner Gastspielreisen vom Wotansmünd zu den Stränden von Dullsgard unterwegs. Als Reittier benutze er gewöhnlich eine schlichte Perpedes. Eine seltene Stehschlange des Golfgebietes von Zamonien. Genaugenommen die bewegliche Art dieser Gattung. Später tauchte der lateinische Name seltsamerweise für technische Dinge wieder auf. Perpetuum mobile ist heute ein gebräuchliches Wort. Der Halbzwergbarde ritt nun Richtung Irrlichterbucht und gab dort ein Konzert vor fast dreitausendsechshunderundzwölf irren Lichtern. Anschließen trabte er mit dem Perpedes wieder in Richtung Wotansmünd, um die versammelten Blinkerkrabben mit seinen Balladen schier zur Raserei zu bringen.

Leider litt Permpf von der Ohrenbutz an der fhernhachschen Schmunze, die damals noch nicht heilbar war. Diese löscht das Kurzzeitgedächtnis so schnell, daß man nicht mal in der Lage ist einen vollständigen Satz...

Somit galoppierte er - in der Annahme, der nächst Ort der Tour sei die Irrlichterbucht – dorthin zurück, und umgekehrt und so weiter. Um es kurz zu machen, die Geschichte endet damit, daß durch das ständige Hin und Her die außergewöhnlich harten Bauchschuppen der Pepedes eine tiefe Furche in das Flachland von Fhernachen zogen. So entstand allmählich jener seltene Graben, der bald als Wotanskerbe ein allgemeiner landschaftlicher Begriff war. (Zumindest nach der Besiedelung durch die Blinkerkrabben von Wotansmünd)

Der Wahrheitsgehalt dieser Geschichte ist durch jüngere Ausgrabungen tasmanischer Nasenflöne auf dem Grund der Wotanskerbe belegt; nicht zuletzt durch den sensationellen Fund bärblauer Stehschlangenschuppen. Diese ließen sich eindeutig der westlichen Naftitoffenregion südlich Midgard zuordnen. Leider verliert sich die historische Spur von Permpf von der Ohrenbutz. Zuletzt soll er in einer Anagrom Ataf gesehen worden sein, wie er aus einem Fenster im dritten Stock winkte. Aber das gehört wohl eindeutig in das Reich der Legenden.



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